Am 22. Oktober war es wieder so weit: Gläser hoch auf Sekt Austria! Österreichs Schaumweine überzeugen mit international ausgezeichneten Qualitäten, wachsender Nachfrage im Premiumsegment und neuen Genusstrends. Pünktlich zum Tag des Sekt Austria startete auch die prickelndste Zeit des Jahres.
Österreichischer Sekt hat längst seinen festen Platz unter den internationalen Spitzenprodukten erobert. Ob als Aperitif, zum festlichen Dinner oder einfach für besondere Genussmomente zwischendurch - heimische Schaumweine erfreuen sich großer Beliebtheit. Am 22. Oktober 2026 rückte der Tag des Sekt Austria die Vielfalt und Qualität heimischer Sekthersteller in den Mittelpunkt und läutet gleichzeitig die Hochsaison ein. Denn bis zum Jahresende werden traditionell rund 45 Prozent der jährlichen Sektmenge konsumiert.
Österreichischer Sekt spielt in der Weltklasse mit
Dass österreichischer Sekt international ganz vorne mitmischt, zeigen zahlreiche Spitzenbewertungen renommierter Weinwettbewerbe. Besonders beeindruckend: Das Weingut Bründlmayer erhielt für seinen „Blanc de Noirs Extra Brut Reserve 2016“ herausragende 97 von 100 Punkten von The Wine Advocate. Auch der „Blanc de Blancs Große Reserve 2014“ überzeugte mit 96 Punkten bei James Suckling. Weitere Erfolge feierten das Weingut Malat mit Großem Gold beim Concours Mondial de Bruxelles sowie Schlumberger mit 96 Punkten bei den Decanter World Wine Awards. Die Auszeichnungen unterstreichen, wie sehr sich Österreich als Herkunft hochwertiger Schaumweine international etabliert hat.
Premium-Sekt und alkoholfreie Alternativen im Trend
Auch die Marktzahlen zeigen, dass prickelnder Genuss gefragt bleibt. Rund 33 Millionen Flaschen Sekt werden hierzulande jährlich konsumiert, davon etwa acht Millionen aus heimischer Produktion. Trotz eines leichten Marktrückgangs um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt sich das Premiumsegment mit einem kleinen Wachstum robust. Besonders dynamisch entwickelt sich alkoholfreier Schaumwein: Mit 720.000 Flaschen hat sich der Absatz von 2024 auf 2025 verdoppelt. Ein deutliches Zeichen dafür, dass Genuss ohne Alkohol zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Ein überraschendes Genussduo: Sekt trifft Heumilch-Käse
Dass Sekt weit mehr kann als nur anstoßen, beweist eine neue Kooperation zwischen Sekt Austria und der ARGE Heumilch. Gemeinsam wird das Zusammenspiel von österreichischem Schaumwein und hochwertigem Heumilch-Käse erkundet. Dabei treffen feine Perlage und lebendige Frische auf cremige Texturen und würzige Aromen. Eine Kombination, die neue Geschmackserlebnisse eröffnet und zeigt, wie vielseitig sich Sekt als Speisenbegleiter einsetzen lässt.
Jahrgang 2026: Weniger Menge, viel Charakter
Der heiße Sommer stellte Österreichs Winzer in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen. Mit einer erwarteten Weinernte von rund 1,7 Millionen Hektolitern liegt die Menge etwa 28 Prozent unter dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Für die Sektherstellung war vor allem der richtige Lesezeitpunkt entscheidend. Vielerorts begann die Grundweinlese bereits Mitte August, um Frische und feine Aromen zu bewahren. Besonders Grundweine aus blauen Trauben könnten von der zusätzlichen Struktur profitieren. Rund zehn Prozent der österreichischen Weinmenge werden zu Sekt verarbeitet.
Heimischer Sekt mit internationaler Zukunft
„Mit seiner frischen, lebendigen Art trifft österreichischer Sekt genau den Geschmack der Zeit“, betont Chris Yorke, Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing. Auch Sekt-Austria-Vorsitzende Aurore Jeudy sieht die gemeinsamen Aktivitäten der heimischen Produzenten als wichtigen Erfolgsfaktor für die steigende internationale Wahrnehmung.
Mit zahlreichen Veranstaltungen, Verkostungen und Einblicken in die Kellereien bietet der Tag des Sekt Austria die perfekte Gelegenheit, heimische Schaumweine neu zu entdecken. Ob klassisch, rosé, hochwertig gereift oder alkoholfrei: Österreichs prickelnde Vielfalt liefert jedenfalls genügend Gründe, nicht erst zu Silvester die Gläser zu heben.