Hausgeröstete Nüsse, selbst eingekochte Früchte und die Inspiration der Wiener Moderne verwandeln sich in der Wiener Eiswerkstatt das ganze Jahr lang in gefrorene Meisterwerke. Zum 1jährigen Jubiläum lud die Eiswerkstatt zur ersten „VERN-EIS-SAGE“ in den Eissalon im 7. Bezirk, wo die von Gustav Klimts Meisterwerk „Hygieia“ inspirierte Sorte sowie - als heißer Kontrapunkt - die „Secessions-Küchlein“ verkostet wurden.
Seit einem Jahr denken Konditormeister Miloš Zivojinović und Markenstratege Raimund Saam in ihrer „Wiener Eiswerkstatt“ das Thema Gefrorenes radikal anders, denn jede Eissorte basiert hier ausnahmslos auf Rohzutaten. Die Nüsse werden im Haus frisch geröstet, Früchte eigenhändig eingekocht und frieren – inspiriert durch Künstler der Wiener Moderne – zu eiskalten Unikaten. Dementsprechend tragen die Sorten auch die Namen berühmter Gemälde wie „Danaë“, „Mäda Primavesi“ oder „Weiße Chrysantheme“. Zum 1. Geburtstag der Wiener Eiswerkstatt luden die Eiskünstler zur Präsentation ihrer neuesten Schöpfung, einer kulinarischen Hommage an Gustav Klimt.
Inspiriert von Gustav Klimts berühmtem Fakultätsbild trägt die neueste Sorte den Namen „Hygieia“. Ein außergewöhnliches Eis wie „Hygieia“ entsteht aber nicht auf Knopfdruck, denn ähnlich wie bei feinem Wein oder Edelschokolade spielt Zeit bei der Reifung der Aromen die entscheidende Rolle. „Eis braucht Ruhe, denn gutes Eis muss reifen. Echte Bourbon Vanille, frisch gemahlene Kakaobohnen und eingekochte Beeren benötigen Zeit, um sich in der Grundmasse harmonisch zu verbinden. Diese Reifephase verleiht dem Eis seine charakteristische Dichte und Eleganz. Wer diesen Prozess abkürzt, verliert den Charakter“, betont Konditormeister Zivojinović. Das gilt selbstverständlich auch für die vielen anderen Sorten der Wiener Eiswerkstatt. Zu den Höhepunkten des Sortiments zählen die Sorte „Danaë“ – ein vielschichtiges Geschmackszitat aus Haselnuss-Nougat, Pistazien-Marzipan und Bitterschokolade mit goldbraunem Dekor – sowie „Apfelbaum“, eine Komposition aus feinem Zimteis, Apfel, knusprigen Semmelbröseln und Strudelteigstückchen.
Als heißen Kontrapunkt dazu präsentierten die beiden Masterminds Variationen der „Secessions-Küchlein“ für die kalte Jahreszeit – kleine süße Meisterwerke aus warmem Nougat, weißer Schokolade oder Pistazien, mit Crumble und einem heißen, cremigen Kern. Die Bezeichnung ist bewusst gewählt: Die Secession war jene Vereinigung des Wiener Jugendstils, deren erster Präsident Gustav Klimt war. Wer jetzt annimmt, die eiskalten Gustostückerln und die heißen Küchlein wären nur etwas für den prall gefüllten Geldbeutel, kann aufatmen. Im Gegensatz zu anderen Eissalons gibt es in der Wiener Eiswerkstatt im 7. Bezirk – auch im Winter – eine Kugel für unter drei Euro und die Secessions-Küchlein trotz hochwertigster Zutaten um faire 7 Euro.