Ganz Wien sucht Karl den Krapfen

von Alexandra Otto 03/02/2026
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Ganz Wien sucht Karl den Krapfen

Die Krapfen von Ströck sind vielfach ausgezeichnet - aber nun ist der Wiener Traditionsbäckerei der Fill-Good Manager abhandengekommen. Die gute Nachricht: Die Suche hat begonnen und der Finderlohn ist ausgeschrieben.

Seit 16. Jänner 2026 ist die Familie Ströck in heller Aufregung: Mitten in der Faschingszeit - und damit in der Hochsaison des kulinarischen Kulturguts - ist Fill-Good Manager Karl aus der Backstube verschwunden. Nicht nur aufgrund des hohen Arbeitsaufwands beim vielfach ausgezeichneten Krapfenbäcker vermissen die fast 1.600 Ströck-Mitarbeiter ihren flaumigen Kollegen Karl. „Man muss ihn einfach lieben, denn Karl hat ein Herz aus Marmelade“, trauert etwa Entwicklungsbäcker Pierre Reboul seinem langjährigen Wegbegleiter nach.

Seit Jahren sorgt der digitale Fill-Good Manager nicht nur für gute Laune im Ströck-Team, sondern hat auch ein wachsames Auge auf die perfekte Füllung von jedem einzelnen Krapfen, der die Backstube verlässt und für freudvollen Genuss sorgt. Seinen Abschied kommentierte Karl mit einer knappen Botschaft, auf der neben etwas Marillenmarmelade nur „Ich bin dann mal weg.“ zu lesen war. Die Reaktion vieler Ströck-Kollegen war eindeutig: Karl wurde in letzter Zeit trotz seiner Höchstleistungen viel zu wenig Liebe und Empathie entgegengebracht.

Gemeinsam mit den Wienern möchte Ströck nun echte Krapfenliebe zeigen und den flaumigen Freund spätestens bis zum Faschingsdienstag am 17. Februar 2026 wieder zurückholen. Bei der digitalen Schnitzeljagd ist das Publikum eingeladen, Karl mit Reimen und Gedichten Zuneigung zu zeigen und den entlaufenen Krapfen mit emotionalen Botschaften wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Denn seit seinem Verschwinden taucht Karl regelmäßig in sozialen Medien auf. So wurde er beispielsweise am 19. Jänner 2026 beim Wiener Riesenrad gesehen und legte am 22. Jänner 2026 eine gute Figur beim Eislaufen hin. Die letzte Sichtung erfolgt am 26. Jänner 2026 im Tiergarten Schönbrunn, wo er eine aufregende Begegnung mit einer Giraffe hatte. Seither ging die Spur des flaumigen Krapfens verloren und die Sorge unter seinen Kollegen steigt.

Hinweise auf den Verbleib von Karl sind auf stroeck.at/karl erbeten und werden mit diversen Gutscheinen sowie süßen Überraschungen von Ströck belohnt. Der Hinweis, der Karl zurück zu seiner Bäckereifamilie bringt, wird sogar mit „Krapfen ein Leben lang“ belohnt – einem Karton Krapfen zu jedem Fasching. Sachdienliche Hinweise zur liebevollen Rückholung von Karl gibt es regelmäßig auf stroeck.at/karl, im Newsletter der Bäckerei, auf Instagram sowie Facebook.