Die 32. Restaurantwoche präsentiert sich 2026 so facettenreich wie nie zuvor - mit 115 teilnehmenden Restaurants, die eindrucksvoll zeigen, wie vielfältig, international und zugleich saisonal verwurzelt die österreichische Gastronomieszene ist.
Bei der 32. Restaurantwoche mit dabei sind über 20 neue Lokale, die erstmals Teil der Restaurantwoche sind - darunter das peruanische Szene-Restaurant Pisqu, das vielfach ausgezeichnete Opus by Nikolaus Engel, Schatz im Hof sowie die Taverna by Andreas Flatscher. Was einst als Initiative zur Förderung der gehobenen Küche begann, hat sich längst zum bedeutendsten Kulinarik-Event des Landes entwickelt.
Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe steht eine konsequente Frühlingsausrichtung: Bärlauch, Spargel, junge Kräuter, Rhabarber und zarte Gemüsesorten ziehen sich als roter Faden durch zahlreiche Menüs. Die Bandbreite reicht von klassisch-österreichischen Interpretationen bis hin zu modernen, international inspirierten Kompositionen. Saisonale Produktorientierung ist dabei kein Trend, sondern Ausdruck eines klaren Qualitätsanspruchs.
Auffällig ist die starke Präsenz heimischer Fischarten wie Saibling, Forelle, Zander oder Wolfsbarsch. Viele Küchen setzen bewusst auf regionale Produzenten und verbinden traditionelle Handwerkstechniken mit zeitgemäßen Akzenten. Auch Rind bleibt fixer Bestandteil der Menüdramaturgie – vom klassischen Beef Tatar bis zum Premium-Steak. Die Restaurantwoche zeigt damit, wie selbstverständlich Regionalität, Herkunft und Handwerk zur Identität moderner Gastronomie gehören.
Ein deutlich sichtbarer Trend ist die qualitative Aufwertung vegetarischer und veganer Gerichte. Sellerie, Karfiol, Spitzkraut oder fermentierte Komponenten werden nicht mehr als Alternative gedacht, sondern als eigenständige Hauptdarsteller inszeniert. Pflanzenbasierte Küche ist heute integraler Bestandteil gehobener Gastronomie – und die Restaurantwoche macht diese Entwicklung sichtbar.
Neben der klassischen österreichischen Küche prägen internationale Konzepte das Gesamtbild: Japanische Izakaya-Elemente, peruanische Ceviche-Interpretationen, vietnamesische Suppen, koreanische Bibimbap-Variationen oder brasilianische Aromatik spiegeln die kulturelle Offenheit der heimischen Restaurantszene wider. Denn ein perfektes Gericht allein reicht heute nicht mehr. Gäste suchen Atmosphäre, Emotion und Inszenierung, kurz: ein Erlebnis. Laut Zukunftsinstitut entwickelt sich die Spitzengastronomie zunehmend zum „Showgourmet“, einem Format, das alle Sinne anspricht und Erinnerungen schafft.
Und somit entwickelt sich auch die Restaurantwoche zunehmend zu einer Plattform globaler Geschmackserlebnisse, ohne ihre regionale Verankerung zu verlieren. Sie macht kulinarische Erlebnisse österreichweit zugänglich, vom Haubenrestaurant in der Stadt bis zum kulinarischen Geheimtipp am Land. Die durchdachte Preisstruktur, von attraktiven Lunch-Angeboten bis hin zu mehrgängigen Premium-Dinner-Menüs, ermöglicht Gästen einen niederschwelligen Zugang zur Spitzenküche. Gleichzeitig nutzen viele Betriebe die Restaurantwoche strategisch. Sei es zur planbaren Auslastung zur Ansprache neuer Zielgruppen, zur Positionierung ihrer kulinarischen Handschrift oder auch zur Inszenierung von Signature-Gerichten. Die Restaurantwoche schafft damit wirtschaftliche Impulse und stärkt nachhaltig die Sichtbarkeit der österreichischen Gastronomie.
Weitere Informationen und Reservierungen gibt es unter www.dierestaurantwoche.at.