100 Restaurants starten mit der Restaurantwoche in den kulinarischen Herbst

von Alexandra Otto 17/08/2026
News
100 Restaurants starten mit der Restaurantwoche in den kulinarischen Herbst

Nach herausfordernden Hitzewochen setzt die heimische Gastronomie von 31. August bis 6. September 2026 ein genussvolles Zeichen und lädt ganz Österreich dazu ein, neue Lokale zu entdecken, ausgezeichnete Küche zu erleben und gemeinsam wieder mehr Zeit am Tisch zu verbringen.

Die 33. Restaurantwoche kommt damit genau zum richtigen Zeitpunkt, denn nach einem schwierigen Sommer mit hohen Temperaturen und veränderten Besuchsgewohnheiten, schafft sie zusätzliche Sichtbarkeit, stärkt die Auslastung und bringt neue Gäste in die Lokale. Für Genießerinnen und Genießer ist sie die perfekte Gelegenheit, hochwertige Gastronomie unkompliziert kennenzulernen. Frühzeitige Reservierung wird empfohlen, denn erfahrungsgemäß sind beliebte Restaurants und Termine rasch ausgebucht - Reservierungen können ab sofort über die offizielle Plattform der Restaurantwoche vorgenommen werden.

100 Restaurants aus acht Bundesländern nehmen heuer teil, darunter 44 Haubenlokale - und rund 15.000 Gäste werden während der Aktionswoche erwartet. Das Ziel ist klar: Die Restaurantwoche soll Lust auf Restaurantbesuche machen, die Hemmschwelle für hochwertige Gastronomie senken und den Betrieben zum Start in die kulinarische Herbstsaison zusätzlichen Rückenwind geben. „Die vergangenen Hitzewochen haben viele Gastronomiebetriebe stark gefordert. Das Mittagsgeschäft blieb teilweise aus, die Gäste kamen später, blieben kürzer und konsumierten bewusster. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, wieder nach vorne zu schauen“, erklärt Franz Bernthaler, Geschäftsführer der Culinarius Gruppe und Initiator der Restaurantwoche. Die Aktion bringe Menschen zurück an einen gemeinsamen Tisch und setze einen wichtigen positiven Impuls für die Branche. Präsentiert wurde die 33. Restaurantwoche bei einem exklusiven Chef’s Table im MÖRWALD Chefs Club im Wiener Palais Ferstel. Gastgeber und Vier-Hauben-Koch Toni Mörwald brachte dort auf den Punkt, worum es bei der Initiative geht: „Essenszeit ist Lebenszeit.“ Ein Restaurantbesuch sei eben mehr als nur eine Mahlzeit. Er schafft Begegnung, gemeinsame Zeit und Erinnerungen. 

Die kulinarische Qualität der Restaurantwoche zeigt sich am starken Teilnehmerfeld. Unter den 100 Betrieben befinden sich zwei Restaurants mit vier Hauben, zehn Drei-Hauben-Restaurants, 15 Zwei-Hauben-Betriebe und 17 Restaurants mit einer Haube. Ergänzt wird das Angebot durch renommierte Häuser, kreative Newcomer, beliebte Lieblingslokale und spannende Neuentdeckungen. Auch zahlreiche Premierenbetriebe sind 2026 dabei. In Oberösterreich feiern Charles’ & Frank’s in Atzbach und Bruckner’s im Brucknerhaus Linz ihre Restaurantwoche-Premiere. Aus Niederösterreich kommen unter anderem DERjungWIRT in Göttlesbrunn und die Schlossküche Walpersdorf Blauenstein neu hinzu, im Burgenland erweitert das Restaurant die Möwe in Pamhagen das Teilnehmerfeld. In Wien sind unter anderem Brasserie Rascal, Dal Toscano, Rhythms sowie Maria und Josef erstmals vertreten.

Besonders bemerkenswert: Die Einstiegspreise sind seit fünf Jahren unverändert. Ein 2-Gänge-Mittagsmenü ist ab 19,50 Euro erhältlich, ein 3-Gänge-Abendmenü ab 39,50 Euro. Bei Haubenrestaurants wird pro zusätzlicher Haube ein transparenter Aufpreis verrechnet: fünf Euro mittags und zehn Euro abends. Getränke, Gedeck und Sonderwünsche werden separat berechnet. „Viele Menschen haben heute den Eindruck, dass ein hochwertiger Restaurantbesuch kaum noch leistbar ist. Die Restaurantwoche beweist seit fünf Jahren das Gegenteil“, so Bernthaler. Unter dem Motto „Fein speisen zu Jubelpreisen“ öffnet die Initiative die Tür zu ausgezeichneter Küche, ohne den Wert gastronomischer Leistungen zu schmälern.

Die regionale Verteilung zeigt die Breite der Aktion: 76 Restaurants befinden sich in Wien, acht in Niederösterreich, sechs in der Steiermark, vier im Burgenland, jeweils zwei in Kärnten und Oberösterreich sowie je eines in Tirol und Salzburg. Die Bandbreite reicht vom urbanen Spitzenrestaurant über moderne Hotelgastronomie bis zum ausgezeichneten Landgasthaus.