Zarte Stangen aus heimischem Anbau

von Alexandra Otto 31/03/2026
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Zarte Stangen aus heimischem Anbau

Mit den ersten warmen Tagen kündigt sich in Österreich eine der genussvollsten Saisonen des Jahres an: die Spargelzeit. Kaum ein anderes Produkt steht so sehr für den kulinarischen Neubeginn des Frühlings wie die zarten Stangen aus heimischem Anbau.

Spargel ist mehr als ein saisonales Gemüse – er ist fast ein Ritual. „Es werden nur wenige Ereignisse so gefeiert wie der erste Spargel, die ersten Erdbeeren oder die ersten Marillen“, erklärt Sören Rayka, Category Manager für Obst & Gemüse bei Gurkerl. Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht diese Bedeutung: Bereits im vergangenen Jahr fand Spargel während der Saison seinen Weg in über 20 Prozent aller Warenkörbe, rund um Ostern sogar in mehr als die Hälfte. Für die aktuelle Saison rechnet das Unternehmen mit einer weiteren Steigerung – die Bestellungen könnten sich im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppeln.

Vom Feld direkt auf den Teller

Ein wesentlicher Faktor für die steigende Beliebtheit ist die konsequente Ausrichtung auf Regionalität. Das Spargelsortiment von Gurkerl stammt zu 100 Prozent aus Österreich, insbesondere aus dem Marchfeld – einer der fruchtbarsten Regionen des Landes und bekannt für ihren hochwertigen Spargelanbau. Ein zentraler Partner ist dabei der Bio-Spargelhof Gut Markhof, wo derzeit die letzten Vorbereitungen für die Ernte laufen. „Wir erwarten die ersten Stangen rund um Ostern. Viel hängt dabei von den Temperaturen ab – warme Tage fördern das Wachstum, kühle Nächte bremsen es noch“, erklärt Betriebsleiter Philip Brandenstein. Gerade die kurzen Transportwege spielen eine entscheidende Rolle: Oft vergehen nur wenige Stunden zwischen Ernte und Lieferung – ein Qualitätsmerkmal, das sich unmittelbar im Geschmack widerspiegelt.

Bio-Qualität im Fokus

Auffällig ist auch die klare Präferenz der Kund:innen für Bio-Produkte: Rund 70 Prozent der verkauften Spargelmenge entfielen im vergangenen Jahr auf Bio-Spargel. Ein Zeichen für das wachsende Bewusstsein für nachhaltige Landwirtschaft und hochwertige Lebensmittel. Die Kombination aus regionalem Anbau, transparenter Lieferkette und schneller Zustellung macht Spargel zu einem echten Frischeprodukt – und zu einem Highlight der Saison.

So bleibt Spargel länger frisch

Damit der Genuss möglichst lange anhält, lohnt sich ein genauer Blick auf die richtige Lagerung. Frischer Spargel lässt sich leicht erkennen: Die Stangen quietschen leicht beim Aneinanderreiben, die Schnittenden sind saftig und nicht ausgetrocknet. Für die Aufbewahrung gilt: Weißer Spargel bleibt im Kühlschrank, locker in ein feuchtes Tuch gewickelt, besonders lange frisch. Grüner Spargel fühlt sich in einem Glas mit etwas Wasser wohl, locker bedeckt mit einem feuchten Tuch. Und zum Einfrieren eignet sich Spargel ebenfalls hervorragend – weißer sollte vorher geschält werden, grüner lediglich an den Enden gekürzt.

Weniger ist mehr – auch am Teller

Kulinarisch zeigt sich Spargel am liebsten in seiner puren Form. „Die einfachsten Gerichte sind oft die besten“, so Brandenstein. Klassisch gekocht und mit Butterbröseln serviert oder kurz in der Pfanne gebraten – etwa mit Chili und Parmesan – entfaltet Spargel sein volles Aroma ohne großen Aufwand.

Mit dem Start der Spargelsaison beginnt damit nicht nur eine kulinarische Tradition, sondern auch eine Einladung, Regionalität, Frische und bewussten Genuss neu zu entdecken – direkt vom Feld auf den Teller.