Augen auf beim Heringsschmaus!

von Alexandra Otto 17/02/2026
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Augen auf beim Heringsschmaus!

Am Ende der Faschingszeit hat der traditionelle Heringsschmaus wieder Saison – aus Sicht des Tierschutzes ein Grund mehr, um beim Einkauf genauer hinzusehen.

Fast acht Kilogramm Fisch konsumieren Menschen in Österreich pro Jahr - der Heringsschmaus gehört dabei für viele fix zum kulinarischen, jährlichen Hochgenuss. Wie die Recherche der Tierschutzombudsstelle Wien aber zeigt, sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei Fischprodukten wie dem Heringsschmaus kaum möglich. „Verarbeitete Produkte wie Konserven oder Salate sind von der EU-Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Die Rückverfolgbarkeit sowie das Treffen einer ethischen Kaufentscheidung sind daher viel schwieriger“, so die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy. Und auch in der Gastronomie fehlen verpflichtende Kennzeichnungen zur Herkunft und zur Fang- bzw. Produktionsmethode von Fisch bzw. zu den Haltungsbedingungen bei tierischen Produkten generell. Umso mehr sind die Konsument*innen gefragt, die mit ihrem Verhalten und ihrer Wahl beim Kauf und beim Verzehr einen Unterschied machen können. Relevante Einkaufsratgeber der Tierschutzombudsstelle Wien stehen hier kostenfrei zum Download bereit.

Tipps für einen verantwortungsvollen Heringsschmaus-Genuss

Heringsschmaus 2.0: Probieren Sie eine pflanzliche Alternative zum traditionellen Fischgericht - es gibt mittlerweile eine Fülle an Varianten und Möglichkeiten.  

Bereiten Sie Ihr Fischgericht selbst zu und orientieren Sie sich am Ratgeber „Augen auf beim Fischeinkauf“ der Tierschutzombudsstelle Wien.

Fragen Sie im Restaurant gezielt nach der Herkunft des verwendeten Fisches.